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Was versteht man unter Zeitungen?

Zeitungen sind periodisch erscheinende Druckerzeugnisse mit aktuellen und universellen Inhalten. Für den Gattungsbegriff spielt es keine Rolle, ob der Leser hierfür ein Entgelt entrichtet oder ob er das Produkt unentgeltlich erhält. Daher umfasst der Begriff Zeitungen auch Gratiszeitungen oder kostenlos verteilte Anzeigenblätter. Vier Kriterien sind für den Gattungsbegriff „Zeitung“ in der Regel gegeben: Aktualität (zeitnahe Berichterstattung), Periodizität (regelmäßiges Erscheinen), Publizität (für alle Leser öffentlich zugänglich) und Universalität (inhaltliche Vielfalt).

Welche Zeitungsformate gibt es?

Für das Format von Tageszeitungen haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Standardgrößen herausgebildet. Zu den wichtigsten Zeitungsformaten zählen das Berliner Format (315 mm x 470 mm), das Rheinische Format (350 mm x 510 mm), das Nordische Format (400 mm x 570 mm) und das Tabloid-Format (235 mm x 320 mm).

Zeitung Drucken Welche Bedeutung hat die Zeitung heute?

Die Reichweiten der gedruckten deutschen Tageszeitungen bewegen sich trotz wirtschaftlicher Krisen auf nach wie vor hohem Niveau. Für die Tageszeitungen insgesamt wird 2009 eine Reichweite von 71,4 Prozent ausgewiesen. Dies bedeutet, dass gut 46 Millionen Deutsche über 14 Jahren täglich eine Zeitung in die Hand nehmen. Ihre höchste Reichweite erzielen die Tageszeitungen traditionell bei den 40- bis 69-jährigen Lesern, nämlich zwischen knapp 73 und 83 Prozent. Von den über 70-Jährigen greifen 82,2 Prozent regelmäßig zur Tageszeitung, und bei den 30- bis 39-Jährigen sind es 65 Prozent. Aber auch die jüngeren Altersgruppen sind Zeitungsleser: Immerhin gut 45 Prozent der 14- bis 19-Järigen und mehr als 56 Prozent der 20- bis 29-Jährigen interessieren sich für die gedruckte Tagespresse.

Insgesamt lesen damit sieben von zehn Deutschen über 14 Jahren regelmäßig eine Tageszeitung. Bei den lokalen und regionalen Abonnementzeitungen liegen die Leserinnen mit knapp 60 Prozent sogar ganz leicht vor den Lesern (58,3 Prozent). Dagegen werden Kaufzeitungen und überregionale Abonnementzeitungen stärker von Männern (26,5 Prozent beziehungsweise 6,9 Prozent) als von Frauen (15,8 Prozent beziehungsweise 4,1 Prozent) genutzt (Quelle: BDZV)