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Impressum

CIELAB-Farbsystem

Wie jedes andere farbmetrische System benutzt auch das CIELAB-System drei Größen zur Beschreibung einer Farbe: L*, a* und b*

L* beschreibt die Helligkeit der Farbe,
a* und b* definieren die Farbart.

Zur grafischen Darstellung wird ein rechtwinkliges räumliches Koordinatensystem gebraucht. Darin bilden a* und b* die Achsen einer Ebene, die Helligkeitsachse L* steht senkrecht dazu. Die Helligkeitswerte L* reichen von 0 (absolutes Schwarz) bis 100n (absolutes Weiß).

Die Farbort-Koordinaten a* und b* können sowohl positiv als auch negativ sein. Im Ursprung des a*-b*-Koordinatensystems liegen die unbunten Farben (neutrale Grautöne). Aus demselben Grund wird die L*-Achse auch Grau- oder Unbuntachse genannt. Aus der Lage des Farborts in der a*-b*-Ebene ergeben sich Buntheit und Buntton. Die Buntheit einer Farbe entspricht der Entfernung des Farborts vom Unbuntpunkt: Je größer sie ist, desto bunter ist die Farbe.

Der Buntton ergibt sich dagegen aus der Richtung, in der der Farbort vom Unbuntpunkt aus gesehen liegt. Anders als beim Helligkeitswert L* gibt es für a* und b* keine einheitlichen Maximalwerte. Je nach Helligkeit und Buntton einer Farbe sind die Höchstwerte völlig verschieden. Der CIELAB-Farbkörper, also das räumliche Gebilde, das alle möglichen Farben einschließt, ist deshalb sehr unregelmäßig geformt.

Das CIELAB Farbsystem wurde entwickelt von der CIE: Commission Internationale de l´Eclairage - zu deutsch: Internationale Beleuchtungskommssion. Gegründet im Jahre 1923 unterstützt die unabhängige non-profit Organisation die internationale Zusammenarbeit bei allen Fragen rund um die Themen, Licht, Beleuchtung, Farbe und Technologie. CIELab wurde von der CIE im Jahr 1976 vorgestellt und ist inzwischen das gebräuchlichste Farbsystem. Es ermöglicht eine der menschlichen Farb-Wahrnehmung entsprechende Definition, die auf Drucksachen und Druckmaschinen übertragen werden kann.