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Rotationsdruck

Rotationsdruck ist eine altbekannte Technik zur Herstellung von Druckerzeugnissen in großer Auflage. Die erste bekannte Rotoationsdruckmaschine wurde vom Inhaber der Londoner Times im Jahre 1860 entwickelt. In Deutschland wurde die erste Rotationsmaschine für den Buchdruck 1873/74 in den Betrieb genommen.

In unserer Druckerei benutzen wir den Rotationsdruck hauptsächlich für Zeitungen, Zeitungsbeilagen und Flyer.

Das Prinzip dieses Druckverfahrens ist, dass das zu bedruckende Papier durch zwei gegenläufige Zylinder läuft. Dabei drückt der sog. "Gegendruckzylinder" das Papier auf den mit Farbe versehenen Druckformzylinder, so dass der Druck auf das Papier gelangt. Der "Bedruckstoff" - also das Papier - wird von den rotierenden Zylindern mit hoher Geschwindigkeit transportiert - oftmals auch durch mehrere Druckwerke, da je Farbe klassischerweise ein Druckwerk vorhanden ist. Ebenso können weitere Werke für das Schneiden und Falzen angeschlossen sein. Die Zylinder rotieren beim Rotationsruck mit Geschwindigkeiten von über 1.000 Umdrehungen in der Minute.

Vergleiche auch Rollendruckmaschinen !

Grundzätzlich findet der Rotationsdruck im  Tief-, Hoch- und Flachdruck seine Anwendung  und wird insbesondere für Zeitungen oder Kataloge in hohen Auflagen aufgrund der großen Geschwindigkeit eingesetzt.

Unten sehen Sie den beispielhaften Aufbau einer mehrstufigen Rotationsdruck-Maschine der Koenig & Bauer AG (KBA). Man erkennt, dass die Anlage über mehrere Stockwerke gehen kann:


Übrigens. Rotationsdruck wird nicht nur für das Bedrucken von Papier sondern z.b. auch auf textilen Stoffen eingesetzt!