Tiefdruck
Beim Tiefdruck ist die Druckform ein Relief und die zu druckenden Elemente sind vertieft. Der
Druckträger, ein Zylinder, taucht mit einem Teil seines Umfanges in die Wanne mit dünnflüssiger
Druckfarbe ein. Die Farbe wird von den erhabenen, nicht druckenden Flächen mit einem Rakel,
ähnlich einem Stahllineal, abgestrichen. Stege, die den Zylinder wie ein waffelartiges Netz überziehen,
haben die Funktion, das Rakel sauber, auch über groß zu bedruckende Flächen, zu führen. Die Druckfarbe
befindet sich in den Vertiefungen, in den sogenannten Näpfchen, wenn Papier und Druckträger
mechanisch aneinander gepresst werden. Das Papier übernimmt eine aktive Rolle, es nimmt die Farbe
aus den Näpfchen auf – Tiefdruckpapier muss also saugfähig sein. Dunkle und helle Töne entstehen
durch mehr oder weniger Farbe: durch tiefe oder weniger tiefe Näpfchen.
Der Tiefdruck bietet höchste Druckqualität. Halbtonabbildungen erreichen fast fotografische Qualität,
da die dünnflüssige Farbe auf dem Papier über die Stege hinaus ineinander läuft. Den Tiefdruck
erkennt man am satten Farbauftrag und an dem sogenannten Sägezahneffekt. Da die Stege auch
Flächen, Linien und Buchstaben durchziehen, ist deren Rand gezackt. Kleine Schriftgrade wirken
allerdings etwas unscharf.
Druckträger, ein Zylinder, taucht mit einem Teil seines Umfanges in die Wanne mit dünnflüssiger
Druckfarbe ein. Die Farbe wird von den erhabenen, nicht druckenden Flächen mit einem Rakel,
ähnlich einem Stahllineal, abgestrichen. Stege, die den Zylinder wie ein waffelartiges Netz überziehen,
haben die Funktion, das Rakel sauber, auch über groß zu bedruckende Flächen, zu führen. Die Druckfarbe
befindet sich in den Vertiefungen, in den sogenannten Näpfchen, wenn Papier und Druckträger
mechanisch aneinander gepresst werden. Das Papier übernimmt eine aktive Rolle, es nimmt die Farbe
aus den Näpfchen auf – Tiefdruckpapier muss also saugfähig sein. Dunkle und helle Töne entstehen
durch mehr oder weniger Farbe: durch tiefe oder weniger tiefe Näpfchen.
Der Tiefdruck bietet höchste Druckqualität. Halbtonabbildungen erreichen fast fotografische Qualität,
da die dünnflüssige Farbe auf dem Papier über die Stege hinaus ineinander läuft. Den Tiefdruck
erkennt man am satten Farbauftrag und an dem sogenannten Sägezahneffekt. Da die Stege auch
Flächen, Linien und Buchstaben durchziehen, ist deren Rand gezackt. Kleine Schriftgrade wirken
allerdings etwas unscharf.
